Allen Jugendlichen faire Chancen eröffnen

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fördert Modellversuche:

Fachkräfte für die Zukunft gewinnen – allen Jugendlichen faire Chancen eröffnen

AusbildungsplatzAngesichts der künftigen demografischen Entwicklung müssen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte aktiv sein.

Für die Betriebe ist es eine große Herausforderung, allen Jugendlichen eine faire Chance für eine qualifizierte Ausbildung zu bieten und den Fachkräftebedarf auf hohem Niveau zu sichern.

Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen oder schon in Ausbildung sind, unterscheiden sich z.B. in der Vorbildung, im Alter oder durch einen Migrationshintergrund, in der Ausbildungsreife sowie in spezifischen Kompetenzen und Begabungen.

Die Betriebe müssen diese vielfältigen, unterschiedlichen Voraussetzungen stärker berücksichtigen und nutzen. Nur so können sie auch in Zukunft Fachkräfte gewinnen und wettbewerbsfähig bleiben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) fördert daher aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Modellversuche zum Thema  „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“.
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Ausbildungsbeteiligung ausländischer Jugendlicher zu niedrig

BIBB-Analyse: Trotz steigender Ausbildungsbeteiligung bleibt Anteil ausländischer Jugendlicher zu niedrig

Rund 65 % der Jugendlichen in Deutschland gehen den Weg in die duale, das heißt auf betriebliche Ausbildung und Berufsschule gestützte Berufsausbildung.

bilderbox_gratis_nl_05_2009Eine Berechnung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Ausbildungsbeteiligung zeigt jetzt: Während sich der Anteil unter den Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit im Jahr 2008 nur geringfügig verändert hat, gibt es bei den Jugendlichen mit ausländischem Pass einen deutlichen Anstieg der Ausbildungsbeteiligungsquote – sowohl bei den Männern (+ 5 %) als auch bei den Frauen (+ 8 %).

Allerdings sind die Ausgangswerte für diesen Anstieg sehr niedrig: So ist der Anteil unter den ausländischen Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag im dualen System abschließen, auch weiterhin nur halb so groß wie unter den deutschen, und dies, obwohl der Wunsch nach einer betrieblichen Ausbildung bei beiden Gruppen mit rund 60 % gleich hoch liegt.
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Ohne Moos – nichts Los

Geld spielt eine Rolle: Auszubildende sind mit ihrer Vergütung oft unzufrieden – ein Viertel geht nebenbei jobben

Bereits in der Ausbildung „eigenes Geld“ zu verdienen, stellt für junge Menschen einen Pluspunkt der dualen Berufsausbildung dar und beeinflusst oftmals ihre Bildungsentscheidung.

EurogeldscheineAllerdings sind viele Auszubildende mit der Höhe ihrer Ausbildungsvergütung nicht zufrieden: zwei von drei Auszubildenden empfinden ihre Vergütung als zu niedrig. Häufig reicht den Jugendlichen die Ausbildungsvergütung nicht für ihre Grundversorgung und ihre individuellen Bedürfnisse aus. Daher geht rund jede/-r Vierte von ihnen neben der Ausbildung jobben. Dies sind weitere Ergebnisse der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführten Studie „Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden“ – veröffentlicht in der neuesten Ausgabe des BIBB REPORT 14/10. Für die Studie hat das BIBB rund 6.000 Auszubildende aus dem zweiten Ausbildungsjahr in 15 stark besetzten Ausbildungsberufen befragt. [mehr ... »]

Wettbewerb „MyAusbildungPlus“

Wettbewerb „MyAusbildungPlus“ gestartet:
BIBB sucht Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Studierenden

AusbildungPlus sucht Eure Erfahrungsberichte zu Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikation und dualen Studiengängen.
Schreibt um die Wette, denn andere Jugendliche wollen erfahren :

  • Was hat Dir Deine Zusatzqualifikation gebracht?
  • Wie hast Du Studium und Ausbildung unter einen Hut gebracht?
  • Wie profitierst Du von der Verknüpfung von Theorie und Praxis?
  • Wo hast Du Deinen dualen Studienplatz gefunden?

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Steigende Zahl ausgegrenzter Jugendlicher

Gravierende Probleme für ausgegrenzte Jugendliche in Deutschland

In Deutschland leben über 130.000 “unverbundene” Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren – Tendenz steigend.

ausgegrenzte Jugendliche

Sie erhalten keine ausreichende finanzielle und emotionale Unterstützung durch ihre Familie, besuchen nicht die Schule, gehen keiner Erwerbstätigkeit nach und haben keine dauerhaften Freundschaften. [mehr ... »]

Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit

DEICHMANN belohnt engagierte Initiativen gegen Jugendarbeitslosigkeit
mit einem Fördergeld von 100.000 Euro

Teilnehmen können alle Unternehmen, kirchliche Institutionen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Verbände sowie Schulen, die in den letzten 12 Monaten im eigenen Arbeitsumfeld außergewöhnliche Projekte, Ausbildungsplätze, Vollzeitstellen oder befristete Beschäftigungsverhältnisse geschaffen haben.

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DGB und BDA für mehr Ausbildungsplätze

Es ist schön zu lesen, das der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Arbeitgeberverband auch mal einer Meinung sein können. Gemeinsam fordern sie die Betriebe auf, mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Dazu haben sie eine gemeinsame Erklärung abgegeben.

Michael Sommer sagt zur Vorstellung der Erklärung: „Die jungen Menschen dürfen nicht zu den Verlierern der Krise werden. Ihre Zukunftsperspektiven dürfen nicht von konjunkturellen Schwankungen abhängen. Sie brauchen eine gute Ausbildung. Deshalb haben sich BDA und DGB darauf verständigt, dass künftig mehr Betriebe ausbilden müssen.” [mehr ... »]

Medienkomptenz und Ausschreibung

Die Ausschreibungen der Agentur für Arbeit stehen an. Wichtig ist, sich von den Konkurrenten positiv abzuheben und eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anzubieten um die Ausschreibung zu gewinnen.

Die Vermittlung von IT- und Medienkompetenz, wird bei den Ausschreibungen wieder eine wichtige Rolle spielen. Hier lohnt es sich für die Träger auf die Angebote von qualiboXX zurückzugreifen. [mehr ... »]

Erfolgreicher Abschluss als Online-Tutor/in

Erfolgreiche Tutor/innen

Erfolgreiche Tutor/innen

Zufriedene Gesichter beim Abschluss des zweiten Durchgangs der
Qualifizierung zur Online-Tutorin / zum Online-Tutor.

Fünfzehn Mitarbeiter/innen verschiedener Träger der Benachteiligtenförderung haben sich erfolgreich für die Durchführung von Blended-Learning Seminaren in qualiboXX qualifiziert.

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Es gibt 349 Ausbildungsberufe, die meisten auch für Frauen, also was möchtest Du lernen, Verkäuferin oder Friseurin?

Dieser Witz sollte eigentlich der Vergangenheit angehören, doch auch 2009 zeigt sich, die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge konzentrieren sich auf nur wenige Ausbildungsberufe. Besonders stark ausgeprägt ist die Konzentration bei jungen Frauen.

Ein Viertel aller neuen Ausbildungsverträge entfällt auf nur vier Berufe, drei Viertel aller Abschlüsse auf lediglich 23 Berufe. „Spitzenreiter“ bei den weiblichen Auszubildenden ist die Einzelhandelskauffrau (mit 17.733 Neuabschlüssen), gefolgt von der Verkäuferin (16.989), der Bürokauffrau (15.345) und der Medizinischen Fachangestellten (14.121).

Wappenbaum

Wappenbaum

95 % aller Neuabschlüsse innerhalb der „Top 25“-Berufe bei jungen Frauen kommen aus dem Dienstleistungssektor. Anders ausgedrückt: Unter den 25 von weiblichen Auszubildenden am stärksten besetzten Berufen sind allein 21 Dienstleistungsberufe. Lediglich ein Beruf taucht in der „Hitliste“ der jungen Frauen auf, der stärker technische Ausbildungsinhalte aufweist: die Mediengestalterin Digital und Print – auf dem 21. Platz. In den technischen Berufen sind junge Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ unter www.bwp-zeitschrift.de

Quelle: BIBB Pressemitteilung  41/2009 vom 03.12.2009
Bildnachweis: © Dieter Schütz / PIXELIO

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